Ganz ehrlich : Reisen ist teurer geworden. Das merkt man spätestens, wenn man den Flugpreis anklickt und kurz schluckt. Trotzdem – und das ist die gute Nachricht – gibt es sie noch, die bezahlbaren Reiseziele in Europa. Man muss nur ein bisschen vergleichen, flexibel bleiben und wissen, wo man nicht gleich arm wird. Genau darum geht’s hier : Welche europäischen Länder sind dieses Jahr wirklich preiswert für Urlaub, und wo bekommt man am meisten für sein Geld ? Spoiler : Es sind nicht immer die üblichen Verdächtigen.
Im zweiten Schritt, wenn man konkret plant, hilft es übrigens enorm, Preise zu vergleichen und echte Schnäppchen zu finden. Ich hab mir dafür öfter https://www.voyagezdiscount.com angeschaut – einfach, weil man dort schnell ein Gefühl bekommt, was realistisch ist und was nicht. Spart Zeit. Und Nerven. Kennst du das auch ?
Was macht ein Reiseziel eigentlich „günstig“?
Bevor wir Länder vergleichen, kurz Klartext. Günstig heißt nicht nur billiger Flug. Vor Ort zählt es. Was kostet ein Kaffee ? Ein Abendessen ? Öffis ? Eintritt ? Ich finde, wenn ich für 12 Euro richtig gut essen kann und abends noch ein Bier für 2 Euro drin ist, fühlt sich Urlaub direkt entspannter an. Vielleicht bin ich da simpel, aber genau das macht für mich den Unterschied.
Wichtig ist auch die Saison. Mai, Juni oder September ? Gold wert. Weniger Leute, bessere Preise, entspannteres Reisen. Hochsommer kann man machen, muss man aber bezahlen.
Bulgarien : Überraschend vielseitig und extrem fair im Preis
Bulgarien wird oft unterschätzt. Zu Unrecht, finde ich. Sofia ist lebendig, ein bisschen roh, aber spannend. Ein Mittagessen für unter 10 Euro ? Locker. An der Schwarzmeerküste, etwa in Plowdiw oder Varna, bekommt man Hotels, die in Südeuropa locker das Doppelte kosten würden.
Was mich wirklich überrascht hat : die Mischung. Berge, Meer, Geschichte, Thermalbäder. Und alles ohne dieses „Touristenmelk“-Gefühl. Klar, nicht alles ist perfekt. Der Service ist manchmal… sagen wir, ehrlich. Aber genau das macht’s irgendwie charmant.
Albanien : Noch günstig, aber nicht mehr lange
Wenn ich wetten müsste, welches Land in ein paar Jahren deutlich teurer ist, dann Albanien. Noch ist es ein echtes Schnäppchen. Besonders entlang der Riviera, in Orten wie Ksamil oder Himara. Türkisfarbenes Wasser, einfache Fischrestaurants, 8–10 Euro für einen vollen Teller. Das fühlt sich fast verboten günstig an.
Die Infrastruktur ist nicht überall top, das muss man wissen. Busfahrten dauern, Straßen sind… abenteuerlich. Aber wenn du ein bisschen Geduld hast und Lust auf etwas Ursprüngliches, dann ist Albanien gerade jetzt richtig spannend.
Rumänien : Städte, Natur und Preise wie früher
Rumänien hat mich kalt erwischt – im positiven Sinne. Brasov, Sibiu, Cluj: schöne Altstädte, Cafés, viel Kultur. Und Preise, bei denen man nicht jedes Mal den Taschenrechner zückt. Ein Cappuccino für 2 Euro, ein ordentliches Abendessen für 10–12 Euro, das ist keine Ausnahme.
Dazu die Karpaten. Wandern, Natur, frische Luft. Wenn du gern aktiv bist und nicht nur am Strand liegen willst, bekommst du hier extrem viel für wenig Geld.
Portugal (abseits der Hotspots): Ja, immer noch machbar
Portugal ist kein Geheimtipp mehr, klar. Lisboa und Porto sind teurer geworden. Aber : Fahr ein Stück raus. Zentrales Portugal, kleinere Küstenorte, Inland. Plötzlich sieht die Rechnung anders aus.
Was ich mag : das Essen. Gute Qualität, faire Preise, selbst einfache Menüs schmecken oft großartig. Unterkunft ist der größte Kostenpunkt, aber mit ein bisschen Suche geht da noch was. Vielleicht nicht spottbillig, aber preis-leistungsstark.
Also, wohin lohnt es sich wirklich ?
Wenn dein Fokus klar auf Urlaub mit kleinem Budget liegt, dann sind Osteuropa und der Balkan dieses Jahr vorne. Bulgarien, Albanien, Rumänien – schwer zu schlagen. Portugal funktioniert, wenn du flexibel bist. Südeuropa-Klassiker wie Italien oder Spanien ? Nur mit sehr guter Planung und etwas Glück.
Am Ende ist es auch Bauchgefühl. Willst du Komfort oder Abenteuer ? Planbarkeit oder Überraschung ? Vielleicht ein bisschenallem ?
Eine letzte Frage an dich : Was ist für dich wichtiger – möglichst wenig ausgeben oder möglichst viel erleben ? Genau da liegt die Entscheidung.