Campingurlaub mit der Familie in Frankreich – ganz ehrlich, für viele ist das die entspannteste Art, Ferien mit Kindern zu verbringen. Viel Platz, draußen sein, andere Kids überall, kein strenger Zeitplan. Klingt gut, oder ? Aber Frankreich ist riesig. Wirklich riesig. Und genau da fängt das Grübeln an : Wohin fahren, damit sich alle wohlfühlen und nicht schon am dritten Tag Langeweile aufkommt ?
Bevor man sich zwischen Atlantik, Mittelmeer oder Bergen verliert, schaue ich mir immer erst an, welche Regionen überhaupt gut auf Familien eingestellt sind. Welche Campings haben sichere Badestellen, Kinderanimation, kurze Wege ? Seiten wie https://www.location-de-camping.fr geben da einen guten Überblick und helfen, ein Gefühl für die passenden Gegenden zu bekommen. Spart Zeit. Und Nerven.
Vendée : unkompliziert, familienfreundlich, bewährt
Die Vendée taucht fast immer auf, wenn es um Camping mit Kindern geht. Und ja, das hat Gründe. Die Strände sind flach, breit und meistens ohne starke Wellen. Kinder können stundenlang buddeln, rennen, planschen. Für Eltern ist das einfach entspannter, das muss man so sagen.
Rund um Saint-Jean-de-Monts oder Saint-Hilaire-de-Riez gibt es endlose Radwege. Man steigt aufs Rad, fährt zum Strand, holt ein Eis, fertig. Viele Campings haben große Wasserparks – manchmal fast schon übertrieben groß. Aber Kinder lieben das. Punkt.
Ardèche : Natur, Wasser und dieses Freiheitsgefühl
Wenn eure Kinder gerne draußen sind, Steine sammeln, im Wasser spielen, dann ist die Ardèche ein Volltreffer. Die Flüsse sind hier der Star. Staumini bauen,Felsen springen (natürlich nur da, wo es erlaubt ist), stundenlang im Wasser sein. Handy ? Interessiert plötzlich keinen mehr.
Die Campingplätze rund um Vallon-Pont-d’Arc oder Ruoms sind oft naturnah und weniger „Animation nonstop“. Das wirkt am Anfang vielleicht ruhiger als gedacht. Aber nach ein, zwei Tagen passt sich der Rhythmus an. Und irgendwie ist das ziemlich wohltuend.
Süd-Bretagne : rau, ehrlich und überraschend kinderfreundlich
Bretagne mit Kindern ? Viele zögern wegen des Wetters. Verständlich. Aber im Süden der Bretagne, im Morbihan oder im südlichen Finistère, ist es oft milder als erwartet. Und die Küste ist unglaublich abwechslungsreich.
Muscheln sammeln, Gezeiten beobachten, kleine Häfen entdecken. Kinder stellen hier dauernd Fragen. „Warum ist das Wasser weg ?“ – gute Frage. Die Campingplätze bei Carnac oder an der Ria d’Étel sind familienfreundlich, ohne zu laut oder hektisch zu sein. Ein schöner Mittelweg, finde ich.
Languedoc : Sonne, Komfort und alles an einem Ort
Wer auf Nummer sicher gehen will, was Sonne angeht, landet oft im Languedoc. Gegenden wie Vias oder Valras-Plage sind klar auf Familien ausgerichtet. Große Poolanlagen, Kinderclubs, Shows am Abend. Manchmal bleibt man die ganze Woche im Camping – und es fehlt nichts.
Ist das authentisch ? Naja, darüber kann man streiten. Aber mit kleinen Kindern zählt oft etwas anderes : kurze Wege, wenig Organisation, viel Spaß. Und bei 28 Grad fühlt sich sowieso alles leichter an.
Die Alpen im Sommer : unterschätzt, aber genial mit Kindern
Viele denken bei den Alpen nur an Winter. Dabei sind sie im Sommer perfekt für Familien. Seen zum Baden, kurze Wanderungen, Seilbahnen, die auch für Kinder spannend sind. In TeilenSavoyen oder Haute-Savoie gibt es Campingplätze mit richtig guten Naturprogrammen.
Und ganz ehrlich : Nachts bei 18 Grad schlafen alle besser. Auch die Kinder. Das allein ist für mich schon ein Argument.
Welche Region passt zu euch ?
Am Ende hängt alles davon ab, wie eure Familie tickt. Ruhiger Strand oder Action pur ? Natur oder Rundum-Service ? Frankreich bietet unglaublich viele passende Regionen für Campingurlaub mit Kindern – man muss nur die eigenen Prioritäten kennen.
Also, was mögen eure Kinder mehr : riesige Wasserrutschen oder den ganzen Tag Steine ins Wasser werfen ? Die Antwort bringt euch der richtigen Destination näher, als man denkt.